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Eclipse-Tourismus: 1.5 Milliarden US-Dollar Umsatz!

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Dutzende Millionen Erdbewohner verfolgten das Spektakel der totalen Sonnenfinsternis. Das astronomische Phänomen begann über einem Ferienort in Mexiko, durchquerte Amerika und endete an der Ostküste Kanadas.

Das auf die Erde projizierte Schattenband war 248 Kilometer breit und über 6.400 Kilometer lang. Nach ersten Schätzungen generierte der Eclipse-Tourismus einen Umsatz von über eineinhalb Milliarden Dollar.

Das Schattenband der Sonnenfinsternis berührte zunächst irgendwo im Pazifischen Ozean die Erdoberfläche, bevor es in Mexiko auftrat.

Der Küstenort Mazatlan war der begehrteste Ort, von dem aus Menschenmengen – darunter Mexikos Präsident Manuel Lopez Obrador – fasziniert zusahen, wie die Dunkelheit das Tageslicht verschlang.

Dann überquerte die Projektion des Mondschattens, der die Sonne verdunkelte, die amerikanische Grenze. In weiten Teilen von Texas, darunter den Städten Austin und Dallas, sei die Maximalphase zu beobachten, heißt es stirileprotv.ro.

Viele versammelten sich auf Fußballplätzen, um zu sehen, wie der Mond immer mehr von der Sonne „beißt“. Die Wolken lösten sich genau im richtigen Moment vom Himmel, sodass Lavern Biser, ein Hundertjähriger aus Texas, ... die 13. Sonnenfinsternis seines Lebens beobachten konnte.

Laverne Biser: Es ist fast vollständig. Da ist eine kleine Halbmondform ... Sehen Sie, wie dunkel es ist ...
Nats: Schaut, wie dunkel es ist, Leute! Da, wow!

Weder die Bundeshauptstadt Washington noch die Metropole New York standen der totalen Sonnenfinsternis im Weg. Aber auch von dort aus konnte man sehen, wie der Mond etwa 90 % der scheinbaren Sonnenscheibe bedeckte. So füllten sich die Terrassen der Hochhäuser mit Zuschauern.

Viele Schaulustige versammelten sich auf beiden Seiten der Niagarafälle, wo das Schattenband der Sonnenfinsternis kanadisches Territorium durchquerte, bevor es seine Landreise in Neufundland beendete.

Der vielleicht größte Fan von Sonnenfinsternissen ist eine Frau, die mittlerweile ihr 20. Phänomen abgehakt hat. Leticia Ferrer, Sonnenfinsternisjägerin: „Meine erste Sonnenfinsternis in Nordamerika war 1991. Aber ich war auch bei einer davon in Europa. Ich war zweimal in Afrika. Ich war auch dreimal in Australien. Ich möchte bis zu meinem Tod jede totale Sonnenfinsternis auf dem Planeten sehen."

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