Die Europäische Kommission untersucht das Darlehen Italiens in Höhe von 400 Mio. EUR an Alitalia

Die Europäische Kommission untersucht das Darlehen Italiens in Höhe von 400 Mio. EUR an Alitalia

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Am 28. Februar 2020 kündigte die Europäische Kommission die Einleitung einer Untersuchung eines von Italien an Alitalia gewährten Darlehens in Höhe von 400 Millionen Euro an. Die Untersuchung überprüft, ob diese staatliche Beihilfe den Vorschriften der Europäischen Union entspricht. Die Kommission arbeitet in dieser Frage eng mit den italienischen Behörden zusammen.

Ende 2019 hat die italienische Regierung angekündigt, die Fluggesellschaft Alitalia mit 400 Mio. EUR zu unterstützen, die als Darlehen gewährt werden. Das Ziel ist es, das Unternehmen effizienter zu machen, und vielleicht wird jemand das Vermögen des Unternehmens kaufen.

Alitalia befindet sich mitten in einer EU-Untersuchung

Alitalia steht seit Mai 2017 unter außerordentlicher Verwaltung gemäß dem italienischen Insolvenzgesetz. Der Restrukturierungs- und Effizienzplan wurde von den Mitarbeitern des Unternehmens abgelehnt. Es sah die Entlassung von 1700 von 11000 Mitarbeitern des Unternehmens vor. Seitdem hat die italienische Regierung nach mehr Käufern gesucht, aber ohne Erfolg.

Wir sollten erwähnen, dass die Europäische Kommission 2018 eine weitere Untersuchung für eine staatliche Beihilfe in Höhe von 900 Mio. EUR eingeleitet hat. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen und unabhängig von der neuen eingehenden Untersuchung.

Die staatlichen Beihilfen unterliegen einer sehr strengen Überwachung durch die europäische Exekutive. Dies kann dem Unternehmen einen unfairen Vorteil zum Nachteil der Wettbewerber bringen und somit den Wettbewerb in der Europäischen Union verzerren. Staatliche Beihilfen sind normalerweise verboten, es kann jedoch Ausnahmen geben.

Wir sprechen auch über die Ausnahme im Fall von TAROM, das eine staatliche Beihilfe in Höhe von 36,7 Mio. EUR (ca. 176 Mio. RON) erhalten hat. Dieses Darlehen wurde von der Europäischen Kommission genehmigt.

Die Leitlinien der Kommission für Rettungs- und Umstrukturierungshilfen ermöglichen es den Mitgliedstaaten, Unternehmen in Schwierigkeiten zu unterstützen. Die Rettungshilfe kann mit einer Rückzahlungsfrist von sechs Monaten angeboten werden. Während dieser Zeit muss das Unternehmen einen Umstrukturierungs- und Effizienzplan erstellen.

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