Lufthansa bietet den zweiten Nonstop-Flug von Hamburg zum Mount Pleasant (MPN) zu den Falklandinseln an.

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Die Lufthansa führt im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, ihren zweiten Nonstop-Flug von Hamburg zum Mount Pleasant (MPN) auf den Falklandinseln durch. Diesmal befördert das Flugzeug Airbus A350-900 40 Besatzungsmitglieder des Polarstern-Forschungsschiffs sowie Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.

Während des Fluges werden Wissenschaftler Messdaten sammeln, die zusätzliche Informationen über den Einfluss des Erdmagnetfelds auf die Luftfahrt liefern. Daher trägt der zweite Flug zu den Falklandinseln bereits auf dem Weg zum Südpol zur Wissenschaft bei.

Flug LH9923 startete in München und landete am 15. März um 40:30 Uhr am Hamburger Flughafen. Am selben Abend startete LH2574 um 21:30 Uhr Ortszeit zum Mount Pleasant. Das D-AIXQ-Flugzeug mit dem Namen Freiburg ist das neueste Mitglied der Lufthansa A350-Flotte und eines der langlebigsten und effizientesten Langstreckenflugzeuge der Welt.

Lufthnasa unterstützt seit über 25 Jahren zahlreiche Klimaforschungsprojekte.

"Mit dem zweiten Flug zu den Falklandinseln freuen wir uns nicht nur, die Polarforschungsexpedition von AWI unterstützen zu können, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erforschung des Erdmagnetfelds zu leisten." sagt Thomas Jahn, Flottenkapitän und Falkland-Projektmanager. "Wir unterstützen Klimaforschungsprojekte seit mehr als 25 Jahren."

Der Grund, warum Lufthansa diesen zweiten Flug zu den Falklandinseln unternimmt, besteht darin, die Polarstern-Besatzung zu wechseln und das Forschungsexpeditionsteam zu übernehmen. Seit Anfang Februar sammelt ein Team von rund 50 Forschern wichtige Daten zu Meeresströmungen, Meereis und dem Kohlenstoffkreislauf im Südpolarmeer, die unter anderem zuverlässige Klimavorhersagen ermöglichen.

Als Polarstern aus dem südlichen Weddell-Forschungsgebiet zurückkehrte, hielt er in Atka Bay an, wo weitere 25 Wissenschaftler an Bord des Schiffes gingen: das Sommerpersonal und das Winterteam der Neumayer III-Station, die nach mehr als 15 Monaten in der Antarktis nach Deutschland zurückkehrte. Um die Forschung so klimafreundlich wie möglich zu gestalten, wird das Alfred-Wegener-Institut auch die CO2-Emissionen des Fluges ausgleichen.

A350-Falkland

Um die Forschung so klimafreundlich wie möglich zu gestalten, wird das Alfred-Wegener-Institut die CO2-Emissionen des Fluges ausgleichen.

Am 2. April wird Lufthansa auf diesem zweiten Flug das internationale AWI-Forschungsteam und DLR-Wissenschaftler von den Falklandinseln nach Deutschland bringen. Der Flug LH2575 soll am 3. April um 15:00 Uhr Ortszeit am Flughafen München landen.

Der erste Flug von Hamburg zu den Falklandinseln fand Ende Januar 2021 stattwar der längste Nonstop-Passagierflug in der Geschichte der Lufthansa. Das Airbus A350-900 erreichte die Militärbasis Mount Pleasant, nachdem es in mehr als 13.000 Stunden mehr als 15 Kilometer geflogen war.

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