Der Absturz des Airbus A320 Germanwings, eine bewusste Handlung des Copiloten?

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Auf 24 März 2015 das Flugzeug Airbus A320 (D-AIPX) Germanwings stürzte in den französischen Alpen ab. Das Flugzeug betrieb den Linienflug 4U9525 auf der Strecke Barcelona - Düsseldorf und hatte 150-Personen (144-Passagiere und 6-Besatzungsmitglieder an Bord). Unter den Passagieren befanden sich 2-Kinder.

Alle Flugzeuge sind mit zwei „Black Boxes“ ausgestattet. Man zeichnet alle Geräusche und Gespräche im Cockpit auf, einschließlich der Gespräche zwischen den Piloten, Rufen und Cockpit Voice Recorder (CVR). Die zweite zeichnet Dutzende von Flugzeugparametern und Flugparametern auf, die ebenfalls aufgerufen werden Flugdatenschreiber (FDR).

Die Ermittler fanden nur die Black Box mit den Geräuschen im Cockpit - Cockpit Voice Recorder (CVR).

cockpit-voice-recorder

Auch wenn es beschädigt war, war die Informationsspeichereinheit nicht betroffen und die Daten konnten in einem spezialisierten Zentrum wiederhergestellt werden. Die Ermittler konnten die Geräusche des Cockpits hören, und der für den Fall zuständige Staatsanwalt, Brice Robin, gab folgende Erklärung ab:

"In den ersten 20 Minuten sprachen die beiden Piloten normal, fröhlich, nichts Ungewöhnliches. Der Kommandant des Flugzeugs bereitete die Informationen für die Landung in Düsseldorf vor, und die Antworten des Co-Piloten wirken lakonisch. Der Kommandant fordert den Co-Piloten auf, das Kommando zu übernehmen, und es ertönt ein Sitzgeräusch und das Schließen der Tür. Er ging wahrscheinlich, um ein natürliches Bedürfnis zu befriedigen. Der Copilot manipuliert dann das Flugüberwachungssystem, um den Sinkflug zu beginnen, während er allein auf Befehl steht.

Die plausibelste Interpretation ist, dass der Copilot sich freiwillig weigerte, die Kabinentür zu öffnen, damit der Kommandant eintreten konnte. Er drückte absichtlich den Knopf, der den Abstieg des Flugzeugs auslöste. "

Es wurden nur die aus dem CVR extrahierten Informationen analysiert. Bezogen auf die zweite Flugzeugbox, die alle Flugparameter aufzeichnet, scheint sie nicht gefunden worden zu sein. Oder dass nur das Gehäuse gefunden wurde, nicht aber das Gerät, auf dem die Informationen gespeichert sind. Die internationale Presse geht von mehreren Annahmen aus.

Die Gründe, die zu dieser Geste des Copiloten geführt haben, sind vorerst nicht bekannt, und wir können auch nicht mit Sicherheit wissen, ob sie unter anderen Umständen gewollt oder hergestellt wurde. Aufgrund dieser Informationen wurde auch im Fall des jungen Andreas G. Lubitz (28-Jahre), der allein im Cockpit blieb, eine soziale Untersuchung eingeleitet.

Die Staatsanwaltschaft hat aus meiner Sicht eine ziemlich voreilige Aussage gemacht, ohne die Informationen aus der zweiten Blackbox des Flugzeugs zu haben, die mit Sicherheit "sagen" kann, wann und wie die Flugparameter geändert wurden. Die Ermittlungen dauern an und wir werden im Detail darauf zurückkommen, und das endgültige Urteil werden wir wahrscheinlich viel später erfahren.

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