Belarus hat den Start eines Lufthansa-Flugzeugs unter dem Vorwand einer "Sicherheitsbedrohung" blockiert.

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Die Seifenoper mit Belarus und dem Lukaschenko-Regime wird heute, am 24. Mai, fortgesetzt. Lufthansa bestätigte, dass das Flugzeug Airbus A319 (D-AIBD), das auf der Strecke Minsk-Frankfurt fliegen sollte, unter dem Vorwand einer "Sicherheitsbedrohung" am Boden festgehalten wurde.

Gepäck und Passagiere wurden von Sicherheitskräften kontrolliert, was zu einer Flugverspätung von ca. 2 Stunden führte. Es waren 46 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord. Am Ende startete das Flugzeug um 16:20 Uhr nach Deutschland.

Der Flughafen Minsk sagte, die Aktion habe nach einer Bombengefahr stattgefunden, die per E-Mail eingegangen sei.

Der Vorfall ereignet sich inmitten eines internationalen Skandals darüber, wie Belarus entführte ein RYANAIR-Flugzeug, der den Flug Athen-Vilnius betrieb und ihn zwang, in Minsk zu landen. Unter dem Vorwand einer Bombengefahr an Bord musste das Flugzeug in Minsk landen. In Wirklichkeit zielte die Aktion darauf ab, Roman Pratasevic zu verhaften, der den Grundstein für den Nexta-Kanal im Telegramm legte und damit zu einer der Hauptnachrichtenquellen gegen Alexander Lukaschenko wurde. Er ist dem belarussischen Führer feindlich gesinnt und half bei der Koordinierung der Proteste.

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