Für diejenigen, die den Kauma-See in der Schweiz sehen wollen, wurde die Instagram-Steuer eingeführt

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Das türkisfarbene Wasser des Schweizer Bergsees Kauma (Cauma / Caumasee) zieht jährlich Zehntausende von Touristen an. Mit dem Aufkommen der sozialen Netzwerke hat die Popularität dieses Ortes auf 1.000 Metern Höhe in der Nähe des malerischen Alpendorfs Flims dramatisch zugenommen. Tausende von Touristen, darunter viele Instagrammer, haben diesen Ort besucht, um Fotos mit einer wunderschönen Landschaft im Hintergrund zu machen.

Die Behörden des Kantons Graubünden beschlossen, die Zahl der Touristen weiter zu reduzieren und führten eine Kurtaxe ein. Sie ist auch als Instagram-Steuer bekannt, weil die meisten Besucher des Kauma-Sees nicht widerstehen können, an diesem wunderbaren Ort ein Foto zu machen.

Die Gebühr beträgt 19 Franken, was nicht gerade wenig ist, was auch bei vielen Netzbürgern zu einer Welle der Kritik führte. Manche wollten baden, andere besuchen, aber die wenigsten sind bereit zu zahlen.

Nach Angaben der Behörden können täglich nur 1700 Menschen das Ticket kaufen und die Schönheit der lokalen Landschaft genießen. Regierungsvertreter reagierten auf die Welle der Kritik in den sozialen Medien:

„Wir wollen besuchende Touristen nicht ausschließen, aber wir beabsichtigen, ihre Zahl zu begrenzen, damit der Kauma-See vor allem von denen bewundert wird, die es sich zur Tradition gemacht haben, diese Orte zu besuchen“, erklärt Guido Casti, Leiter der Tourismusabteilung von Flims.

Darüber hinaus entschuldigen sich die Behörden und weisen darauf hin, dass es in Europa üblich ist, dass natürliche Touristenattraktionen Eintritt verlangen. Was denkst du? Sollten Naturattraktionen Eintritt kosten? 🙂

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